Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Letztes Feedback


http://myblog.de/boyforbusiness

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Welche Rechtsform wählen?

Welche Rechtsform die richtige für Ihr neu gegründetes Unternehmen ist, hängt ganz davon ab, welchen Zweck Sie damit verfolgen wollen und ob Sie sich ganz alleine oder zusammen mit einigen Partnern selbstständig machen möchten. Zentrale Rechtsform der Unternehmensgründung ist die Einzelunternehmung. Hiermit haben Sie als Unternehmer die geringsten Beschränkungen, was die Buchführung und andere Formalitäten angeht. Nichtsdestotrotz sind Sie in diesem Fall auch allein Vollhafter Ihres Unternehmens. Das heisst, dass Sie im Notfall sowohl mit dem Kapital Ihrer Firma, als auch mit Ihrem eigenen Vermögen haften müssen. Entsprechend verhält es sich bei einer anderen vorstellbaren Rechtsform, der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Sie gilt als gegründet, wenn sich zwei oder mehr Personen zu irgendeinem Plan zusammenschließen. Auch hier haften die Inhaber durch und durch, allerdings wird der Schaden zu gleichen Teilen nach Köpfen verteilt. Möchten Sie mit Ihrem Unternehmen kein so schwerwiegendes Risiko eingehen, so sollten Sie eine Rechtsform wählen, in der die Gesellschafter eine beschränkte Haftung genießen. Das heißt im Klartext eine Rechtsform, bei der die Inhaber einzig mit ihrer Firmeneinlage haften. Das privaten Kapital bleibt unberührt. Eine solche Rechtsform ist z. B. die GmbH. Um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung aufbauen zu können, braucht es allerdings eine Mindesteinlage von 25.000 €. Zusätzlich muss ein Gesellschaftervertrag aufgesetzt werden, in dem festgehalten wird, welcher der Gesellschafter die Geschäftsführung hat. Bei dieser Rechtsform vertritt prinzipiell nur eine Person die Gesellschaft nach außen. Möchten Sie in Ihrer Gesellschaft sowohl Teilhafter, als auch Vollhafter, so ist die Rechtsform der KG die beste für Ihr Unternehmen. Um eine Kommanditgesellschaft zu aufbauen, bedarf man minimal zwei Personen. Zudem muss immerhin ein Vollhafter, sowie ein Teilhafter vorhanden sein. Die Kommanditgesellschaft ist insbesondere dann die beste Wahl, wenn Sie so genannte stille Gesellschafter mit aufnehmen möchten. Diese legen zwar möglicherweise sehr viel Kapital in die Firma ein, beteiligen sich aber nicht am Geschäftsalltag, sondern bloß an Gewinn und Verlust.
24.10.09 18:30
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung